Suche in der Heimat Fluren, nach der Zeit verwehten Spuren - auch auf Märchen horche treu, forsch in alten Pergamenten -klaren Sinnes, voll Lust und Denken und das Alte wird Dir neu.
Zwischen den tief eingeschnittenen Tälern der Sormitz und Loquitz erhebt sich ein umfangreicher Gebirgsstock, der sich von den Höhen des Thüringer Schiefergebirges bis zum Zusammenfluß der beiden Flüsse bei Hockeroda erstreckt. Eine der nördlichsten Ansiedlungen auf dieser von beiden Flüssen begrenzten Hochebene (Steinernen Heide) ist das Dörfchen ScIweinbach. In eine flache Mulde gebettet, von dem Mosaik der Äcker, Wiesen und Wälder umgeben, ist es ein idyllisches Stückchen Erde unseres Heimatlandes. Rauh, aber gesund und würzig ist die Bergluft und herrlich ist die Aussicht, sieht man auf dem höchsten Punkt der Gemeindeflur, dem Bühl (596 m). Immer werden sich das Auge und das Herz des Naturfreundes an der Schönheit dieser Gegend erfreuen können. Sei es, wenn im Frühling das Dorf fest im Blütenmeer verschwindet, sei es , wenn die Hochsommersonne ihre Glutstrahlen herunterschickt auf duftendes Heu und reifendes Getreide, wenn im Herbst die Früchte reifen und die Farbenpracht der sich verfärbenden Laubbäume die Gegend beherrscht, oder gar im Winter, wenn sich die Schneewehen türmen und der Rauhreif seine Eiskristalle auf Zäune, Drähte und Buschwerk zaubert. Die Menschen lieben das Stückchen Erde, auf dem sie geboren wurden und wo sie zu Hause sind. Fest sind sie mit ihrer Heimat, die auch so reich an Vergangenheit ist, verbunden. Und für alle, die auch in der heutigen Zeit echte Natur- und Heimatliebe besitzen, sollen die nachfolgenden Zeilen geschrieben sein!